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Mit
dem Begriff Hospiz verbindet sich eine besondere Haltung und
Pioniere auf diesem Gebiet sind Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross in den USA und Frau Dr. Cicely Saunders in England.
Mit
der Gründung des St. Christopher's Hospiz in London nahm die moderne
Hospizbewegung ihren konkreten Anfang. Seitdem
findet sie in der ganzen Welt Verbreitung.
Sinn
und Ziel der Hospizarbeit ist die Begleitung von Menschen in der Endphase ihres
Lebens, unabhängig von Religion, Weltanschauung und sozialer Herkunft.
Dabei
ist Maßstab die Würde des Menschen; der Sterbende wird bis zuletzt als Person
ernst genommen. Das erfordert
Offenheit und Wahrhaftigkeit im Umgang mit dem Schwerstkranken/Sterbenden.
Hospiz betrachtet das Sterben als einen Teil des Lebens, der weder verdrängt
noch künstlich verlängert werden muss. Diese
Grundhaltung schließt eine aktive Sterbehilfe aus.
Unsere
Haltung lässt sich gut mit einem Ausspruch Cicely Saunders einem Sterbenden
gegenüber ausdrucken.
"Sie
sind wichtig, weil sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig und
wir werden alles tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondem auch leben
können bis zuletzt.“
Hospizarbeit
schließt das soziale Umfeld des Sterbenden mit ein und bietet Hilfestellungen
an, um den bevorstehenden Abschied zu bewältigen.
Auf Wunsch wird die Familie über den Tod des Kranken hinaus begleitet.
